Neulich: Angst ist sinnvoll Part 1

Wozu Angst, woher kommen die Angstgefühle und was bewirkt die Angst in unserem Körper?

Flucht oder Kampf

Wer kennt nicht das Beispiel aus der Steinzeit „Ur-Mensch“ trifft auf Säbelzahntiger“ und zum Überleben war die Angst durchaus lebenswichtig, nämlich zu entscheiden zwischen „Flucht oder Kampf“.

Automatische Alarmreaktion

Eine gewisse Angst mit Alarmreaktionen und Alarmsignalen ist nach wie vor erforderlich sowie vernünftig. Unbewusstes und reflexartiges reagieren -/ handeln (Automatismen) helfen uns bei gefährlichen Situation.
Überqueren wir zum Beispiel zu Fuß eine Strasse und übersehen dabei ein heranfahrendes Fahrzeug, welches uns hupend davor warnt weiter zulaufen, rettet uns unsere automatische Alarmreaktion mit rechtzeitigen stehen bleiben, oder zur Seite springen vor möglichen Schäden.

Dabei spüren wir von der Natur aus die typischen körperlichen Veränderungen die mit der Angst zusammen hängen und unseren Körper auf schnelles agieren ausrichten.

Vorbereitung des Körpers

Nachdem der „Ur-Mensch“ zufällig den „Säbelzahntiger“ bei seinem Mittagsschlaf störte und dadurch das Ur-Tier aufwachte und so gleich mit Gebrüll einen riesen Hunger signalisierte, bereitete sich der Körper des „Ur-Menschen“ schlauerweise mal auf Flucht vor und rannte schließlich um sein Leben. Mit voller Körperspannung und hohen Herzschlag galt es zu flüchten, bevor das Tier den Menschen auffressen konnte.

Alarmsignal

Das Alarmsignal ist ein wichtiger Bestandteil das den Organismus warnt und die Aufmerksamkeit erhöht. Spazieren wir salopp gesagt über eine fragile Hängebrücke, dann sendet unser Körper Signale aus, die uns vor ungeschickten Bewegungen warnen. Der Herzschlag wird schneller und wir verhalten uns vorsichtiger und konzentrierter, sodass wir sicher auf der anderen Seite ankommen.

Übermäßige Angst

Wird die Angst zu groß und ist eigentlich unbegründet, erleben wir dadurch mehr Nachteile als Vorteile. Eine zu große Angst schränkt unser Denken und unser Verhalten ein und die Konzentrationsfähigkeit reduziert sich stark. Extreme Ängste können zu „panischen“ unüberlegte Entscheidungen führen.

Bis neulich!

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