Traurige Postings führen zu Cyber-Mobbing

Geständnisse über seelische Verfassung werden als übertrieben und unehrlich wahrgenommen

London/Wien (pte004) – „Sadfishing“, ein Social-Media-Trend, bei dem User ihre emotionalen Probleme übertreiben und so nach Anerkennung suchen, bewirkt, dass Jugendliche Opfer von Cyber-Mobbing werden, wenn sie über echte Schwierigkeiten erzählen. Das zeigt eine Studie von Digital Awareness UK (DAUK) http://digitalawarenessuk.com . Dieser Trend wurde durch die Postings von Superstars, wie kürzlich von Justin Bieber, öffentlich bekannt.

„Keine echten Freunde“

„Es ist keine gute Idee, seine Gefühle in sozialen Netzwerken offenzulegen. Nutzer verlagern jedoch oft ihr ganzes soziales Leben dorthin. Aber im Netz ist die Vertraulichkeit eines persönlichen Gesprächs nicht vorhanden. Online-Kontakte sind keine echten Freunde. Alles, was User im Internet posten, hinterlässt Spuren, und diese können sie ihr ganzes Leben lang verfolgen“, sagt Datenschutzexperte Georg Markus Kainz vom Verein quintessenz http://quintessenz.at gegenüber pressetext.

Für die Studie hat DAUK 50.000 britische Jugendliche im Alter zwischen elf und 16 Jahren befragt. Viele der Befragten haben harte Kritik erhalten, nachdem sie in sozialen Medien über ihre emotionalen Probleme wie über Depression berichteten. Andere User warfen ihnen vor, unehrlich und lediglich auf Aufmerksamkeit aus zu sein. (…)

Quelle: https://www.pressetext.com

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