Stress und Angst schnüren den Hals zu

In Zeiten der Unbeständigkeit, des Coronavirus: So können Sie zur Ruhe zurückkehren

Basel (pts006/10.03.2020/07:30) – Jeder Mensch ist konfrontiert mit Herausforderungen, sowohl in privaten als auch in beruflichen Bereichen. Die aktuellen Nachrichten mit der täglichen Zunahme der Krankheitsfälle durch den neuartigen Coronavirus verunsichern und belasten uns zusätzlich. Ängste kommen auf – unmerklich beginnt der Hals, sich zuzuschnüren.

Was geschieht, wenn Enge im Hals eintritt?

Ein häufiges Phänomen ist, dass der hintere Teil der Zunge in Richtung weichen Gaumen rutscht und dort angepresst wird. Es ist ein unbewusster Abwehrmechanismus, der reflexartig geschieht um Verletzendes, Beängstigendes nicht in uns hineinzulassen. Leider verhindert diese Reaktion, dass wir einen klaren Kopf bewahren.

Werden Sie achtsam, beobachten Sie ihren Körper, wenn Sie negative Schlagzeilen hören. Presst ihre Zunge hinten an den weichen Gaumen oder ist die Zunge locker und frei schwebend im Mundraum?

Atemübungen helfen, den Kontakt zu sich selber zu stärken und im Alltag nicht nur auf die Umstände zu reagieren, sondern immer neu zu agieren. Wir können uns immer wieder entscheiden, worauf unsere Aufmerksamkeit gerichtet wird.

Es ist die grosse Kunst des Lebens, in jedem Moment des Alltages die positiven Komponenten zu entdecken, die aufbauend auf uns wirken. Es gibt immer etwas Schönes zu entdecken, auch dann, wenn alles rum herum stürmisch erscheint.

Die folgende Atemübung hilft, den zugeschnürten Hals zu öffnen und in turbulenten Zeiten einen kühlen Kopf mit positiver Einstellung zu erlangen.

Übung

Halten Sie eine offene Handfläche circa 10 Zentimeter vor den Mund. Stellen Sie sich vor, diese Innenseite der Handfläche sei eine stark beschlagene, gefrorene Fensterscheibe. Sie sollen nun mit dem Hauch ihrer Ausatmungsluft diese Scheibe mit einem stimmlosem H „frei hauchen“.

Verwenden Sie dazu den tiefsten, dunkelsten, leisesten und wärmsten Lufthauch, den Sie hervorbringen können. Jeder lang gezogene „H-Atemhauch“ kommt noch mehr aus der Tiefe, ist noch dunkler, weicher und noch wärmer als der vorherige. Schieben Sie dabei gleichzeitig den Kopf auf der Höhe des Atlas (C1) wie auf einer Schiene fahrend nach hinten. Das ergibt eine noch grössere Intensität.

Die ausgeatmete Luft soll immer weicher werden, denn dabei können sich die Stimmbänder leicht massieren. Beobachten Sie, wie der hintere Teil der Zunge sich vom weichen Gaumen löst und dadurch wieder in die schwebende Position kommt.

Zum Abschluss: Spüren Sie nach, wie ihre Gedanken klarer werden und eine innere Ruhe eintritt (…)

Quelle: https://www.pressetext.com

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