Zwänge und Händewaschen in der Covid19 Zeit .

Foto: Screenshot pixabay.com

Für die Zwänge respektive Zwangserkrankung ist das häufige Händewaschen in der aktuellen Lage eine zunehmende Herausforderung. Ohne Frage, ohne vertun, absolut notwendig von Corona-Zeiten ist das richtige Händewaschen mit Seife, über den ganzen Tag verteilt ein wiederholender Vorgang. Dabei können sich die Zwänge, wieder zurück melden.

Fragen die quälen können:

Habe ich meine Hände auch gründlich genug gesäubert? Wie fest muss ich die Hände schruppen? Mehr Seife, mehr Wasser, heißes Wasser?
Bin ich ansteckend? Habe ich alle Viren beseitigen können? Soll ich eine Handbürste nehmen, um noch sauberer zu werden?

Hilfetext aus meiner Verhaltenstherapie:

Die Auseinandersetzungen mit meinen Zwänge traten bei verschiedenen Konstellation in den Vordergrund. Die Herdplatte war so ein Ding, immer wieder hatte ich genau beim verlassen der Wohnung das Gefühl, ich müsste die Herdplatte erneut kontrollieren, ob sie ausgeschaltet ist und das wiederholte sich immer wieder. Ich konnte mich nur schwer überzeugen, dass alles in Ordnung war.

Jetzt der Text.

Vertraue Deinen Augen und führe die Handlung (z. B. Herdplatte-Kontrolle) bewusst-/achtsam aus, dabei sagte ich mir den Satz „Ich vertraue meinen Augen“, weil ich das sah, was ich tat und das half mir bei meinen Zwängen.
Das wird wie immer nicht das Allheilmittel für jeden sein, aber bei solchen Dingen klappt das für mich recht gut!

SMark.

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