Helfen Likes zur Entstigmatisierung der Depression

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Foto: Screenshot Pixabay

Mit dem Internet wird vieles transparenter, Informationen und Beiträge über psychische Erkrankungen in den „Social Medias“ nehmen zu und scheinen nicht mehr Tabu zu sein. Einfallsreiche Hash-Tags und zum Teil sehr traurige Storys die mehrfach geliked werden, haben zwei Seiten. Die Frage stellt sich in der Tat, ob es dienlich ist und zur angestrebten Entstigmatisierung führt, oder sinkt man direkt ins nächste Tief?

Das Surfen und klicken durch die Weite der sozialen Medien zeigt oft eine heile Welt mit fröhlichen und lachenden Smileys, Models und top trainierte schöne Menschen, werben an idyllischen Orten über alles mögliche. Selfie mit dem Smartphone und schaut mal her wie cool ich doch bin.

Auf der anderen Seite sind in den Posts über Selbstverletzungen, Menschen, die aus Ihren Reha und Klinikaufenthalten über Ihre Therapien sprechen und die Karten sozusagen auf den Tisch legen zu lesen.

Depressionen gab es auch schon vor Corona

Das Thema „Mental Health & First Aid“ gewinnt in den digitalen Medien immer mehr an Raum und an Wichtigkeit. Vielleicht verstärkt durch Corona und die daraus resultierenden psychischen Erkrankungen, aber Depressionen gab es auch schon vor Corona, nichts desto trotz ist es meiner Meinung der richtige Weg indem offen über sie gesprochen wird.

– Von Steffen –

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