My Story

Rote Ampel

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Rote Ampel

Das berüchtigte Fass lief bei mir beim Autofahren über. Bis das soweit war, vergingen viele Jahre des Leidens. Damals und heute traue ich mich immer noch nicht alleine in die Stadt zufahren, oder die Autobahn zu benutzen. Ein absolutes No-Go, keine Chance. Ich traue mir das nicht zu. Besonderst im Auto fühle ich mich sehr alleine. Niemand kann mir helfen. Anonymität, Einsamkeit und ein Gefühl bedingungslos ausgeliefert zu sein. Der Angstlevel geht auf 10, ich kann nicht fliehen, es gibt keine Möglichkeit das Auto in einem Stau einfach abzustellen, kein aussteigen, und weglaufen, warum ist das so?
Ich kann wieder Radfahren, nicht völlig frei von negativen Gedanken, doch es klappt recht prima. Ein absteigen und weglaufen kann ich mir jederzeit erlauben. Ein Stückchen Freiheit bekomme ich so zurück.

Wenn die Ampel auf „Rot“ ist, sehe ich eine Autoschlange an der Ampel schon als Stau an, unmöglich auch als erstes Fahrzeug an der Ampel stehen. Die Sekunden bis es grün wird sind gefühlte Stunden und die Zange der Angst kneift erbarmungslos zu.

Es liegt leider nicht daran, dass der Straßenverkehr dramatisch angestiegen ist, Staus und Baustellen auf vielen Strecken und so weiter. >>Das Bundesministerium für Verkehr und deren aktuellen Daten berichten in ihrer Pressemitteilung – 044/2014 kräftige Zuwächse in Deutschland voraus. Gegenüber 2010 wird der Güterverkehr (Tonnen-km) um 38 Prozent zunehmen, der Personenverkehr (Personen-km) um 13 Prozent<<.

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