MHFA Ersthelfer-Kurs Teil 2

Depressionen

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Erste Hilfe für psychische Gesundheit hilft!

Im zweiten Teil wurde über die Depression gesprochen, dabei wurde vom Dozenten aufgezeigt zu unterschieden, ob Personen nach einem Konflikt in ein Stimmungstief fallen beziehungsweise manchmal eine alltägliche Verstimmung spüren, denn das ist keine Depression. Eine Depression aus klinischer Sicht hält mindestens zwei Wochen an und beeinflussen negativ das berufliche und private Leben dauerhaft.
Depression ist die häufigste Stimmungserkrankung und im Leben können eine oder auch mehrere depressive Episoden auftreten. Oftmals tritt eine Depression mit anderen psychischen Erkrankungen z. B. Angststörungen und Substanzmissbrauch auf.

Anzeichen und Symptome einer Depression

Die Frage wie kann man eine Depression bei einer Person möglicherweise erkennen, wurde besprochen und die wichtigsten Anzeichen näher betrachtet:

Niedergeschlagene Stimmung, Verlust von Freude und Interesse die früher Freude machten, Erschöpfung, Schuldgefühle, Suizidgedanken – Handlungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen, weniger Appetit – mehr Appetit Heißhunger

Ein Ersthelfer hat nicht die Aufgabe eine Diagnose zu stellen, jedoch sollte er Anzeichen erkennen und darauf hinweisen, dass es sich um eine Depression handeln könnte.

Die Symptome beeinflussen zudem die Gedanken und Gefühle, das Verhalten und das körperliche Befinden!

Des Weiteren sprach der Dozent die Depression bei bipolarer Störung und Manie bei bipolarer Störung an und grundsätzlich mögliche Risikofaktoren für eine depressive Störung.

Hilfe finden

Welche Fachpersonen können bei einer Depression weiterhelfen:
Hausärzte, Psychologen und Psychotherapeuten, Psychiater, Pflegekräfte für Psychiatrie, Sozialarbeiter und Genesungsbegleiter.

Weiter wurde das ROGER Prinzip vorgestellt, hinter ROGER verbirgt sich:
REAGIEREN
OFFEN
GIB
ERMUTIGE
Reaktiviere

Nur ein Mensch von vier, also 25 % holen sich Hilfe bei psychischen Beschwerden!

Steffen Ehmann